Schläge

Mein Vater hat mich oft geschlagen. Meistens bekam ich Ohrfeigen oder den Hintern versohlt, wofür er seinen Pantoffel, einen Gürtel oder ein Buch benutzte. Auf meinem Hintern sind auch Bügel und Rohrstöcke zerbrochen. Ich habe diese Schläge früher gehasst. Sie taten extrem weh und waren sehr erniedrigend. Heute lasse ich mich gern schlagen, paradoxerweise vor allem ins Gesicht und auf den Hintern, aber ich mag es auch, wenn Hand- und Fußflächen oder der Rücken Schläge bekommen.

Die Schläge meines Vaters haben mich verletzt und sie haben Narben hinterlassen. Die Schläge, die John oder andere Männer mir geben, sind auch schmerzhaft, aber sie verstümmeln mich nicht. Ich mag das Gefühl, wenn die Haut brennt und sich heiß anfühlt, vor allem wenn sie danach zärtlich liebkost wird. Ich mag es, beim Oralsex vor John zu knien und geohrfeigt zu werden, zwischendurch aber geküsst zu werden. Ich mag, wenn John mir den Hintern rot und wund schlägt und wir dann Sex haben. Nichts ist so intensiv, nichts kickt auf diese Weise. Ich empfinde diese Demütigung als Befreiung, als Hingabe an meinen Liebhaber. John hat am Anfang zu mir gesagt, er wolle nicht meinen Stolz brechen, sondern dass ich stolz darauf bin, ihm zu gehören und für ihn zu leiden. Das bin ich.

Wenn ich sehe, wie gläubige Menschen sich vor ihrem Gott niederwerfen, wie sie knien und inbrünstig beten, dann denke ich, dass ich auch nichts anderes tue, wenn ich John gegenüber Demut bezeuge. Ich gebe mein Ego in seine Hände und habe das Vertrauen, dass er es zum Besseren umformt. Ich gebe mich selbst auf und verschenke mich, bin nur noch willig und gehorsam, schalte den Kopf aus. Für mich ist das eine spirituelle Erfahrung, ihm zu dienen, aber ich weiß, dass das für gläubige Menschen wie Gotteslästerung klingt. Andererseits gibt es viele Gläubige, die selbstloses Dienen aus Liebe zu Gott praktizieren.

Heute Abend haben wir eine Verabredung mit anderen Männern, die mich benutzen werden. Ich weiß noch nicht, ob ich einen Höhepunkt haben darf. Es gehört dazu, dass ich im Unklaren darüber belassen werde, was genau passieren wird. Ich weiß nur, dass es wehtun wird.

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