Yoga, Garten, Beziehung

Gestern war ich wieder beim Yoga, die zweite Stunde. Heute habe ich ein bisschen Muskelkater, aber ich fühle mich gut. Ich kann schon verstehen, dass viele Menschen Yoga mögen. Man ist dabei gleichzeitig wach und entspannt. Nach der Stunde sitzen wir noch zusammen und mein Yogalehrer erzählt uns etwas und wir können Fragen stellen. Es gibt dann auch Yogitee.

Ansonsten fühle ich mich gerade etwas müde. Ich habe das immer, wenn das Sonnenlicht abnimmt, obwohl ich den Garten noch nicht für den Winter vorbereitet habe und versuche, dreimal in der Woche dort zu sein. Ich konnte jetzt Kürbisse ernten, die S. und ich einfach im Ofen gebacken haben. Die Walnüsse fallen von den Bäumen und Äpfel und Birnen sind zum Ernten bereit. Porree und Blumenkohl konnte ich auch mitnehmen, aber der Blumenkohl ist ziemlich angefressen.

Die längeren Abende verbringen John und ich im Moment meistens damit, dass wir Tee trinken, Schach spielen und vor allem viel reden. Im Sommer hat er einmal gesagt, dass es einfacher wäre, wenn wir zusammenleben würden, und ich wusste nicht, ob er das im Spaß gesgt hat oder ob es ernst gemeint war. Wie es aussieht, war es sein Ernst. Ich weiß nicht, wie es wäre. Allein zu leben hat für mich nicht funktioniert. Vielleicht war ich damals noch nicht so stabil, aber heute kann ich es mir nicht mehr vorstellen. Ich finde es schön, Gesellschaft zu haben, weil mir das in gewisser Weise Struktur gibt. Ich könnte mir gut vorstellen, mit John zusammenzuleben. Es stößt noch andere Gedanken an, die sehr weit gehen.

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