Verspieltheit

Zur Zeit hilft es mir sehr, jeden Tag Puja für Lord Shiva zu machen. Sie ist ein fester Teil in meinem Tag geworden und ich fühle mich zum Glück nicht mehr so unsicher wie am Anfang. Jetzt aber fühle ich manchmal, dass es mir nicht mehr reicht, einem ritualisierten Ablauf zu folgen, sondern dass ich mit derselben Verbindlichkeit und mit demselben tiefen Respekt freier Puja machen möchte. W und seine Freunde haben mich beim Ritual für Yemaya sehr inspiriert, weil alles kreativer und bunter und mehr intuitiv war als es bei mir bisher war. Es ist eben meine Art, die Sachen zu strukturieren.

Der Aspekt des Spielens ist für mich im Augenblick sehr wichtig, auch wegen dieser Dad-son-Sache. Normalerweise beziehe ich Spiele und auch den Terminus nur auf BDSM oder Schach (oder andere Spiele in geselliger Runde bei Freunden). John und Lord Shiva hatten etwa zeitgleich den Rat für mich, ich sollte nicht alles so ernst nehmen, sondern mehr Leichtigkeit und Verspieltheit in mein Leben bringen. Das fällt mir extrem schwer, weil ich immer fürchte, wenn ich von der Regel abweiche und etwas Intuitives, Spontanes mache, dann gerät die Ordnung durcheinander, die ich (recht krampfhaft LOL) in meinem Leben aufrechthalte.

Jetzt suche ich nach Möglichkeiten, mehr Leichtigkeit in meine Pujas zu integrieren bzw. mit John im Alltag zu erleben.

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