Zürich

Ich bin wieder zurück🙂 John und ich hatten einen tollen kurzen Urlaub. Es hat alles geklappt und ich habe auch keine Angst gehabt. Es gab zwei Situationen, wo ich unsicher war, aber es hat mir geholfen, dass John dabei war. Vielleicht klingt es dumm, aber es hilft mir auch, wenn ich die Ringe an meinen Händen sehe, weil ich dann weiß, dass John in meinem Leben ist und dass alles gut wird.

Die Zugfahrt war sehr schön. Wir haben viel gelesen und im Bordrestaurant gegessen. Das Hotel war für mich ungewohnt luxuriös. Wir hatten ein großes Doppelzimmer und im Bad eine runde Wanne mit Whirlpool. Wir sind fast jeden Abend baden gegangen, weil es so schön war. An der Decke hing ein großer Duschkopf und man konnte sich mit warmem Wasser berieseln lassen. An den Tagen, wo John arbeiten musste, haben wir im Restaurant gefrühstückt, aber am Wochenende haben wir das Frühstück auf das Zimmer bringen lassen.

Wenn John arbeiten musste, habe ich mir die Stadt angesehen und war im Museum, insgesamt war ich in drei Ausstellungen, aber Zürich hätte noch viel mehr zu bieten gehabt, das hätte ich alles gar nicht geschafft. Ich habe mir zwei Bücher gekauft und will sie jetzt lesen. Mir taten auch die Füße weh am Freitag🙂

Am Freitag waren wir abends in einem schwulen Club und es war schön, dass die Leute alle so offen und herzlich waren. Ich finde Zürich sehr schwulenfreundlich und es ist keine große Sache, wenn man Händchen hält und offen als Paar auftritt. Es gibt auch viele schöne Kneipen und Cafés.

John und ich wollten wegen Abendgarderobe schauen, aber wir haben nichts für unsere Hochzeit gefunden. John hat aber trotzdem etwas Kleidung für den Frühling gekauft und eine Uhr. Er sagt, wenn man in die Schweiz fährt, ohne eine Uhr und Schokolade zu kaufen, war man nicht da. Wir haben darüber lange gelacht und geredet, weil wir beide hang-ups wegen bestimmter Nationalitäten haben. Er sagt, Deutsche denken zu viel und sind sehr technisch, und Engländer sind immer höflich und meistens unverbindlich, darum gelten sie als oberflächlich (es sei denn, dass sie betrunken sind, weil Engländer gerne viel Bier trinken).

Ich war traurig, als wir zurückfahren mussten und ich würde gerne noch einmal nach Zürich kommen, vielleicht im Urlaub, und dann auch ein Auto mieten und aus der Stadt herausfahren und mehr vom Land sehen. Es wäre schön, in den Bergen zu wandern.

One thought on “Zürich

  1. Alexis Sólveig Freysdóttir says:

    Oh das klingt wundervoll🙂🙂❤❤

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